SPD Oberhaid: Aus dem Gemeinderat am 28. Juli 2026

Veröffentlicht am 02.08.2026 in Gemeinderat

SPD-Gemeinderatsfraktion 2026 - 2032

Zukunft der Großen Schulturnhalle

Alle Fakten auf dem Tisch, die Entscheidung muss der Gemeinderat treffen, zuvor werden Vereine und Bürgerschaft informiert – so das Ergebnis der Diskussion zur Machbarkeitsstudie um die Zukunft der Großen Schulturnhalle. Grundlage zum Untersuchungsumfang war ein entsprechender SPD-Antrag vom Dezember 2024. 

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Teilnahme an der Breitbandförderung des Bundes

Der flächendeckende Ausbau von Glasfasernetzen ist eine wesentliche Voraussetzung für die digitale Entwicklung der Gemeinde. Für aktuell unterversorgte Gebiete stellt der Bund mit der Gigabit-Richtlinie 2.0 Fördermittel zur Verfügung. Förderfähig sind grundsätzlich Gebiete, in denen kein verbindlicher privatwirtschaftlicher Ausbau angekündigt ist. 

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Zukunft der Großen Schulturnhalle

Klar ist, dass eine Sanierung der 1976 errichteten Sporthalle wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Der Grund: tiefgreifende Betonschäden sowie akute statische Mängel an der Dachkonstruktion. 

Die von der SPD favorisierte Variante 3b  "Erweiterte Einfachhalle" gewährleistet staatliche Fördergelder, minimiert Betriebs- und Wartungskosten durch hocheffiziente Technik – insgesamt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Planung.

"Unsere grundsätzlichen Zielvorgaben – 1) Bau eine Schulsporthalle, die 2) auch von örtlichen Vereinen genutzt werden kann und soll und die 3) die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht gefährdet – werden erfüllt. Die neuen Hallenmaße erfüllen die Vorgaben für den Vereins-Basketball und können bei Bedarf definitiv auch noch weiter angepasst werden. Es ist keine "kleine" Halle, sondern hat das Potenzial zum landkreisweiten Vorzeigeprojekt." (Fraktionssprecher Claus Reinhardt)

"Bei geschätzten Kosten von 6,23 Mio. Euro ist die finanzielle Belastung für unsere Gemeinde enorm. Der Eigenanteil nach Abzug von ca. 1,6 Mio. Euro Fördermittel für den schulischen Bedarf stellt einen echten Kraftakt dar. Klar ist aber auch, dass eine deutlich größere 1 1/2-fach-Halle (Var. 3a bzw. 4) für 8,3 Mio. Euro fördertechnisch unterfinanziert ist und die Differenz von rund 2 Mio. Euro alleine für Vereinszwecke schlicht nicht verantwortbar ist." (Gemeinderätin Karin Weber)

Teilnahme an der Breitbandförderung des Bundes

Der flächendeckende Ausbau von Glasfasernetzen ist eine wesentliche Voraussetzung für die digitale Entwicklung der Gemeinde. Für aktuell unterversorgte Gebiete stellt der Bund mit der Gigabit-Richtlinie 2.0 Fördermittel zur Verfügung. Förderfähig sind grundsätzlich Gebiete, in denen kein verbindlicher privatwirtschaftlicher Ausbau angekündigt ist. 

Während der Ortsteil Oberhaid nahezu komplett versorgt ist, sind in Unterhaid 60 bzw. Staffelbach 90 Prozent und damit insgesamt 444 Anwesen noch anzuschließen – eine Investition von rund 2,9 Mio. Euro.
Die Gigabitförderung sieht zwei unterschiedliche Fördermodelle vor: Das Lückenmodell mit 90 % und das Betreibermodell mit 75 % Förderquote. Die Kassenbelastung für die Gemeinde beträgt damit 259.000 bzw. 957.000 Euro. Durch Pachteinnahmen könne man mit ca. 48.000 Euro pro Jahr bei der Variante "Oberhaid als Betreiber" rechnen. 

Die SPD-Fraktion sagt: Deutlich höherer Verwaltungs- und Planungsaufwand sowie ein höheres wirtschaftliches Risiko beim Betreibermodell sprechen für das Lückenmodell. Fördergeber ist die Gemeinde, das Telekommunikationsunternehmen ist Eigentumer und Netzbetreiber.

Claus Reinhardt, SPD-Fraktionsvorsitzender

 

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