Stadtgespräch "Lichtenfelser Straße"

Veröffentlicht am 24.02.2015 in Verkehr

Das erste Stadtgespräch im Jahr 2015 führte uns in die Lichtenfelser Straße. Die dortige Verkehrssituation ist mehr als unbefriedigend, denn trotz vorhandener Umgehungsstraße fahren viele Menschen Tag für Tag durch Hallstadt und damit hauptsächlich durch die Lichtenfelser Straße. Bereits der „alte“ Stadtrat hatte mit dem Stadtentwicklungskonzept erste Ideen für die Verkehrsberuhigung gesammelt. Durch die Umwidmung, die die Lichtenfelser Straße von der Bundesstraße zur Ortsstraße herabstufte, ist die Stadt Hallstadt nun Eigentümerin und kann dementsprechend über weitere Maßnahmen alleine entscheiden.

 

 

Da in diesem Jahr nun die entscheidenden Beschlüsse im Stadtrat gefasst werden müssen, war es der SPD Hallstadt und der SPD-Stadtratsfraktion ein großes Anliegen, mit den Betroffenen einer Umgestaltung ins Gespräch zu kommen. Hierzu luden wir zu unserem Stadtgespräch ganz speziell die Anwohner sowie die Hallstadter Gewerbetreibenden ein. 

 

 

Die große Zahl an interessierten Bürger/Innen zeigt ganz klar, dass die dortige Situation viele Menschen umtreibt und beschäftigt. Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Andreas Friedmann, vertrat die Interessen der ansässigen Gewerbetreibenden. 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Manuel Reitberger führte unser Fraktionsvorsitzender, Hans-Jürgen Wich, durch die Diskussion. Diese wurde aufgrund des hohen Verkehrslärmes kurzerhand in die Fischergasse verlegt.

 

Nicht übereinander, sondern miteinander

 

Die gesamte SPD-Stadtratsfraktion stand den Anwesenden Rede und Antwort, Ziel war es aber vor allem, die Meinungen und Wünsche der Anlieger aufzunehmen. 

Verständlicherweise wurde vor allem die hohe Verkehrsbelastung durch LKW´s und Durchreisende beklagt. Hier wurde in der Diskussion deutlich, dass gerade die Anwohner eine starke Verkehrsberuhigung im Bereich zwischen 10 und 30 km/h favorisieren würden. 

 

 

 

Dem gegenüber steht der ebenso verständliche Wunsch der Gewerbetreibenden, möglichst viele Kunden nach Hallstadt zu bringen. Andreas Friedmann stellt klar, dass der Gewerbeverein eine Verkehrsberuhigung grundsätzlich nicht ablehnt. Es würde intern ein Konzept erstellt, welches der Öffentlichkeit und dem Stadtrat dann vorgestellt wird. 

 

Vorerst keine Allee

 

Alle Beteiligten waren sich dagegen einig, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werden müsse. Das Stadtgespräch hatte genau dieses Ziel, nämlich alle Beteiligten „an einen Tisch“ zu bringen. Der Dialog darf nicht übereinander, sondern muss miteinander stattfinden. 

Eine aus Sicht der SPD wirksame, schnelle und günstige Maßnahme wäre die aus dem Stadtentwicklungskonzept hervorgegangene Allee ab dem Kreisverkehr stadtauswärts. Diese hätte neben ihrer optischen Vorteile auch einen verkehrsberuhigenden Effekt, denn durch ihre „Tunnelwirkung“ könnte sie durchfahrende LKW´s abschrecken, ohne den nötigen Lieferverkehr für die Gewerbetreibenden zu gefährden. 

Eine dazu nötige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h wurde im Bauausschuss mit Mehrheit von CSU und Bürgerblock allerdings abgelehnt. Die SPD wird diese Variante allerdings mit Nachdruck weiterverfolgen!

 

Für weitere Informationen empfehlen wir gerne den Bericht von Nachrichten am Ort: 

 

http://www.nachrichtenamort.de/hallstadt/stadtgespraech-hallstadt-2015/

 

 

Bilder und Text: Christian Günthner

 

Homepage SPD Hallstadt

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