SPD Reckendorf nominiert Bernhard Müller

Veröffentlicht am 16.01.2026 in Kommunalpolitik

Kurz vor Weihnachten hielt die SPD Reckendorf ihre Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl 2026 ab. Lange hatte Bürgermeister Manfred Deinlein offengelassen, ob er erneut als Bürgermeister für Reckendorf antritt. Nun bestätigte er, dass er aus persönlichen Gründen sein Bürgermeisteramt mit Ablauf der Amtsperiode niederlegen wird. Angesichts der laufenden Baustelle in der Hauptstraße sowie zahlreicher weiterer bereits geplanter Bauprojekte zwar schwergefallen, er verwies auf die Zeitzenhofer und die Greifenklaustraße sowie die Seniorenbetreuung im Stolbinger-Anwesen und die Einrichtung einer Schülerbetreuung im alten Schulhaus. Mit Bernhard Müller könne die SPD den Reckendorfern nun jedoch einen zupackenden, handwerklich erfahrenen Praktiker als Nachfolger anbieten. Dies habe ihm die Entscheidung letzten Endes sehr erleichtert.

In seinem Resümee zog Bürgermeister Deinlein eine gemischte Bilanz. Einerseits sei viel Fortschritt erzielt worden, insbesondere die Sanierung der Hauptstraße mit den Abwasseranschlüssen und die Erneuerung der Wasserversorgung. Auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Gemeinden etwa im Bauhof wie auch bei der Klärschlammentsorgung konnte stark vorangebracht werden. Andererseits bedauerte er aber, dass viele Projekte über Jahre hinweg durch parteipolitisches Taktieren verzögert worden seien. Dies habe der Gemeinde geschadet. Er räumte ein, dass es ihm nicht gelungen sei, diese festgefahrene Blockadehaltung zu überwinden. Hier sieht er die größten Herausforderungen für die kommende Wahlperiode. Der Gemeinderat muss sich als Vertreter der Gemeinde verstehen, nicht als Unterorganisation einer Partei.

In diesem Sinne freute es ihn als Vorsitzenden des SPD-Ortsverein, den Reckendorfern auf der von Bernhard Müller und Chrsitian Zweig angeführten Gemeinderatsliste der SPD eine gute Mischung aus erfahrenen und engagierten Reckendorfer Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können.

Dank ihres Engagements konnte die SPD in den vergangenen Jahren zudem Reinerlöse aus durchgeführten Veranstaltungen an soziale Zwecke spenden.

Mit Bernhard Müller stellt die SPD einen ebenso ortskundigen wie team- und praxisorientierten Bürgermeisterkandidaten zur Wahl. Bernhard Müller ist seit 2014 Mitglied im Gemeinderat und seit Jahren Leiter der Ausbildungsgruppe bei den Fränkischen Rohrwerken und engagiert sich dabei auch überbetrieblich im Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Ausbildungsbetriebe (BDBA). Er ist Dozent in der gehobenen Erwachsenenbildung bei der Industrie und Handelskammer und  dort auch Mitglied im Prüfungsausschuss. Als Inhaber eines auf landwirtschaftliche Dienstleistungen spezialisierten Betriebes kennt er auch die Probleme der Selbstständigen und Unternehmer ebenso wie die Belange der Landwirtschat. Er ist zugleich Ortsobmann des bayerischen Bauverbandes und Mitglied der IG-Metall.

Seine Devise lautet „Work hard – Play Hard“ – „Geht nicht gibt’s nicht.“ Bernhard Müller demonstrierte eindrucksvoll, dass er vor Energie und Kraft sprüht und möchte seine Kompetenz in den kommenden Jahren der Gemeinde Reckendorf als Bürgermeister zur Verfügung stellen. Die anstehenden Aufgaben, insbesondere im Baubereich wie auch der Kooperation mit den benachbarten Gemeinden traut er sich uneingeschränkt zu. Dabei setzt er auf einen einigen Gemeinderat, dem die Zukunft Reckendorfs wichtiger ist als parteipolitisches Karrieredenken. Ihm ist bewusst, dass die Gemeinschaft in Reckendorf auf die beachtlichen Leistungen zahlreicher ehrenamtlich Engagierter angewiesen ist, sei es innerhalb von Vereinen oder außerhalb. Die Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit ist für ihn daher selbstverständlich. Dazu gehört für ihn insbesondere, dass Vereine auch künftig gemeindliche Plätze in Reckendorf für ihre Veranstaltungen mietfrei nutzen dürfen.

 

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