SPD Bamberg-Land: SPD Kreistagsfraktion fordert Einhaltung der Hilfsfristen für Rettungsdienste und Feuerwehr

Veröffentlicht am 29.04.2016 in Kommunalpolitik

Kreisvorsitzender und MdB Andreas Schwarz weiß die Arbeit der Einsatzkräfte zu schätzen

Bamberg. Die Kreistagsfraktion der SPD reichte kürzlich einen Antrag beim Landrat ein. Aus gegebenem Anlass fordert die SPD Fraktion die Einhaltung der vorgegebenen Zeiten, die Rettungsdienste und Feuerwehr brauchen dürfen, bis sie am Rettungsort eintreffen. 

Bei Rettungseinsätzen kommt es häufig auf Minuten an. Der SPD Kreistagsfraktion ist die Einhaltung der sogennaten Hilfsfrist deshalb ein wichtiges Anliegen. „Das ist natürlich ein Thema, das den Menschen im Landkreis sehr nahe geht. Da muss man etwas tun“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD Kreistagsfraktion, Carsten Joneitis.  

Gesetzlich ist in Bayern eine bestimmte Zeit festgelegt, die Rettungsdienste brauchen dürfen, bis sie am Notfallort eintreffen. Die sogenannte Hilfsfrist beträgt zwölf Minuten für Rettungswagen sowie Notarztwagen und zehn Minuten für Feuerwehreinsätze. „Die Hilfsfrist der Rettungsdienste und Feuerwehralarmierung ist für die Menschen im Landkreis von wesentlicher Bedeutung“, betont Joneitis.

Um eventuell vorherrschende Missstände aufzudecken und diesen entgegenzuwirken, hat die SPD Fraktion einen Antrag bei Landrat Johann Kalb eingereicht. In diesem wird um eine detaillierte Auflistung der durchschnittlichen Hilfsfristen seit 2013 gebeten. „Aus gegebenem Anlass fordert die SPD Kreistagsfraktion eine Gewährleistung der festgeschriebenen Hilfsfristen für alle Einsätze im Landkreis Bamberg, ggf. in enger Absprache mit angrenzenden Gebietskörperschaften“, heißt es in dem Antrag.   

Der Landkreis Bamberg ist Mitglied im kommunalen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ILS Bamberg-Forchheim). Deshalb ist die Einhaltung der Hilfsfristen eine Kreisangelegenheit.  

Die SPD Kreistagsfraktion hofft nun auf eine schnelle Aufklärung der Angelegenheit, um dann Schritte gegen die vermeintlich zu langen Hilfsfristen unternehmen zu können.  

 

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